LandesarbeitsgemeinschaftNeonazismus und Rassismus
Interventionsmöglichkeiten durch das Training
für demokratische Kompetenzen
Sie haben...
... einen bestimmten Farbton im Kopf, wenn Sie in der Drogerie oder Apotheke ein hautfarbenes Heftpflaster kaufen wollen? Wenn Sie erfahren möchten, was das und andere (scheinbare) Selbstverständlichkeiten mit Rassismus zu tun haben, schauen Sie in unser Faltblatt 'hautfarben - und andere Gewissheiten', in dem wir unsere Gedanken zum Thema 'Rassismus' gern mit Ihnen teilen. In knapper Form haben wir hier ein paar Denkanstöße zu gängigen Alltagsrassimen zusammengefasst.
Das Faltblatt ist bei der LAG pokuBi (s. Kontakt) kostenfrei erhältlich, bei Versand tragen Sie lediglich die Portokosten.
Dieses Faltblatt Broschüre kann in gedruckter Form bei der LAG pokuBi Sachsen bestellt oder hier als pdf heruntergeladen werden.
'Rassismus in Sachsen - Aktuelle Perspektiven 2010'
Am 23. März ist die Broschüre "Rassismus in Sachsen - aktuelle Perspektiven 2010" erschienen. Der Herausgeber ist das Antidiskriminierungsbüro Sachsen. In der Broschüre berichten unterschiedliche sächsische Initiativen und Vereine über die Facetten von Rassismus in Sachsen. Sie ist beim Antidiskriminierungsbüro kostenfrei erhältlich (Übernahme der Portokosten; Weitere Informationen können Sie über info@adb-sachsen.de oder über Telefon 0341-3039492 erhalten); bei Interesse kann die Broschüre beim Antidiskriminierungsbüro, Kochstraße 14 in Leipzig abgeholt werden oder über E-Mail info@adb-sachsen.de bestellt werden.
Für Sachsen ist es erstmalig, dass sich landesweit wichtige Initiativen und Vereine in einem gemeinsamen Dokument zum Thema "Rassismus in Sachsen" äußern. Neben Erfahrungsberichten, Statistiken und der Kritik an vorhandenen Zuständen zeigen die Beiträge unterschiedliche Handlungsperspektiven auf, richten Empfehlungen und Forderungen an Behörden, Institutionen, politischen EntscheidungsträgerInnen und zivilgesellschaftliche Organisationen.
Die Broschüre kann auf der website des Antidiskriminierungsbüros Sachsen oder hier als pdf heruntergeladen werden.
'... und welcher Rasse gehören Sie an?
Informationsblätter des Deutschen Instituts für Menschenrechte
Policy Paper No. 10: "... und welcher Rasse gehören Sie an?" Zur Problematik des Begriffs "Rasse" in der Gesetzgebung
Das Policy Paper plädiert dafür, den Terminus "Rasse" nicht länger in Gesetzestexten, Verordnungen oder Erlassen zu benutzen. Zudem sollte sich Deutschland gegen einen weiteren Gebrauch des Ausdrucks "Rasse" in internationalen Dokumenten einsetzen. In dem Papier sind Vorschläge für Gesetzesänderungen ohne den Begriff "Rasse" zu finden.
Policy Paper No. 16: Ein Grundgesetz ohne "Rasse". Vorschlag für eine Änderung von Artikel 3 Grundgesetz
Das Policy Paper empfiehlt dem Gesetzgeber, den Begriff "Rasse" aus dem Diskriminierungsverbot in Artikel 3 des Grundgesetzes zu streichen und durch das Verbot "rassistischer" Benachteiligung oder Bevorzugung zu ersetzen. Eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes wäre ein wichtiges Signal, um die scheinbare Akzeptanz von Rassekonzeptionen zu beenden. Das Papier knüpft inhaltlich an das Policy Paper No. 10 des Instituts an: "... und welcher Rasse gehören Sie an?" Zur Problematik des Begriffs "Rasse" in der Gesetzgebung.
Die Policy Papers können auch beim Deutschen Institut für Menschenrechte e. V. in Berlin kostenlos bestellt werden.