LandesarbeitsgemeinschaftNeonazismus und Rassismus
Interventionsmöglichkeiten durch das Training
für demokratische Kompetenzen
Ergänzend zu den drei ersten Modulen der LAG pokuBi, die mit ihren Angeboten zur Demokratiebildung, Rassismuskritik oder Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus vor allem die Perspektive der Mehrheitsgesellschaft widerspiegeln bzw. der Erweiterung ihres Wissens und Kompetenzen dienen, richten wir mit unseren Trainings und Seminaren den Blick gezielt auf Menschen, die in Deutschland aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihres Namens oder ihrer Sprache stigmatisiert und von dem alltäglichen und institutionellen Rassismus negativ betroffen sind.
Wir sind alle Trainer/innen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen und bringen in unseren Trainings und Seminaren erlebte und erfahrene Benachteiligungen und Rassismen zur Sprache. Wir reflektieren gemeinsam mit den Teilnehmenden individuelle und gesellschaftliche Strategien gegen Diskriminierung, thematisieren und erweitern ihre Handlungsräume für die Gestaltung und Beeinflussung ihrer sozialen Umwelt und leiten damit Empowerment-Prozesse an.
Zu unserem methodischen Handwerk gehören neben biographischem Arbeiten interaktive Übungen, Arbeit mit Medien (Theater, Film, Musik), Begleitung der Arbeitsgruppen, moderierte Diskussionen etc.
Des Weiteren begleiten wir Prozesse der Interkulturellen Öffnung bzw. Diversity-Management in Institutionen (beratend und durch Open-Space-Moderationen), vermitteln theoretische Grundlagen zu den Themen Migration, Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen, Rechtsextremismus in Europa, Interkulurelle Öffnung, Diversity etc. im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen.