Wir machen politische Bildungsarbeit zum Thema Demokratieentwicklung

... weil Demokratie zumeist lediglich als die Regierung der Mehrheit und als Staatsform wahrgenommen wird. Demokratie mit dem Begriff der Mehrheitsentscheidung gleichzusetzen, bedeutet auch immer eine Minderheit auszuschließen. Im "schlechtesten" Fall also 49,9 Prozent. Trotzdem müssen vor allem im Alltag ständig Entscheidungen gefällt, Konflikte gelöst werden. Je mehr Menschen in einer Gesellschaft zusammenleben, die voneinander abweichende Werte, Normen und Lebensstile zu verwirklichen suchen, desto größer werden die Bedürfnisse nach der eigenen Freiheit. Nicht jeder ist in der Lage, die damit verbundene Freiheit anderer für sich selbst als Bereicherung zu erfahren. Vielmehr können Überforderung, Verunsicherung und Orientierungslosigkeit die Folge sein. Intoleranz, Ausgrenzung und Benachteiligung sozial Schwacher oder Gewalt gegen Ausländer sind ernst zu nehmender Ausdruck dieser Überforderung und fordern unsere erhöhte Aufmerksamkeit. Mit dem damit verbundenen wachsenden Bedarf an Toleranz steigt gleichzeitig die Notwendigkeit ihrer Vermittlung bis hin zur Konfliktlösung.

Diesem Bewusstwerden / Bewusstsein muss ein Handeln folgen ...

… welches auf die beschriebenen "Problemfelder" im Alltag reagieren kann. Hier setzt unser Training zur demokratischen Konfliktlösung an und soll aufzeigen, dass es mehrere Wege gibt, "echte" demokratische Entscheidungen herbeizuführen und dies sogar Spaß machen kann. Zentraler Ausgangspunkt ist hierbei stets die prinzipielle Anerkennung des gleichen Rechts aller auf ihre größtmögliche Freiheit.

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