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16.12. Workshop: Migrationsgesellschaftliche Diversität in semi-urbanen & ländlich geprägten Räumen

Migrationsgesellschaftliche Öffnung: Institutionelle Veränderungen nachhaltig gestalten

Thema

Deutschland ist eine Migrationsgesellschaft.

Dies gilt nicht nur für große Ballungszentren, sondern auch für weniger urban geprägte Räume. Öffentliche Institutionen und Organisationen, aber auch Unternehmen und Vereine haben den Anspruch und/oder den Auftrag, Ihre Angebote und Leistungen allen Menschen - unabhängig von ihrer Herkunft oder anderen Merkmalen - zugänglich zu machen. Das gilt in einer Migrationsgesellschaft insbesondere auch für die Teile der Bevölkerung, die eine Migrationsgeschichte haben.

Der Ansatz der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung zeigt Wege auf, wie sich migrationsgesellschaftliche Diversität in den Institutionen und Organisationen abbilden lässt. Er bietet einen Rahmen, um diskriminierende Strukturen in der eigenen Organisation zu erkennen, zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten zum Abbau von Ausgrenzungsmechanismen zu entwickeln. Migrationsgesellschaftliche Öffnung befähigt Organisationen somit dazu, die demokratischen Prinzipien von gleicher Teilhabe, Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit zu gewährleisten.

Semi-urbane und ländlich geprägte Räume unterscheiden sich hinsichtlich der Infrastruktur, der Bevölkerungskonzentration oder der Bevölkerungsstruktur wesentlich von den großen Ballungszentren. Wie kann hier Migrationsgesellschaftliche Öffnung gelingen?

Inhalt

Der Workshop wird zunächst der Ansatz der Migrationsgesellschaftliche Öffnung vorgestellt. Was ist das, welche Abgrenzungen gibt es zum Konzept der Interkulturellen Öffnung oder der Integration? Im nächsten Schritt gehen wir auf die Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichte im Alltag, in Institutionen und Organisationen in semi-urbanen und ländlich geprägten Räumen ein. Welche Barrieren für gleichberechtigte Teilhabe werden sichtbar? Darauf aufbauend möchten wir uns darüber austauschen, welchen Einfluss die spezifischen Bedingungen in semi-urbanen und ländlich geprägten Räumen auf die Möglichkeiten und Formen für Migrationsgesellschaftliche Öffnung haben.

Der Workshop ist als Basis-Fortbildung konzipiert. Aufbauend auf den erarbeiteten Ergebnissen, Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden sollen Konzepte für Folgeveranstaltungen in 2023 entwickelt werden.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an in Organisationen, Verwaltungen und Unternehmen in semi-urbanen und ländlich geprägten Räumen tätige Menschen, insbesondere aus dem Landkreis Bautzen.

Flyer zum Download

Organisatorische Hinweise - bitte beachten

Zu unserem Bildungsverständnis gehört, dass Bildung für alle bezahlbar sein muss. Sollte Ihre Teilnahme an finanziellen Ressourcen drohen zu scheitern, vermerken Sie dies bitte im Anmeldeformular.

Die Fortbildung ist in deutscher Sprache konzipiert. (Sprach-)Barrierefreiheit versuchen wir ebenso wie Kinderbetreuung (bei Präsenzseminar) im Rahmen unserer Möglichkeiten umzusetzen - bitte teilen Sie uns entsprechenden Bedarf im Anmeldeformular im Feld "Möchten Sie uns noch etwas mitteilen?" mit.

Sie haben Probleme bei der Anmeldung? Klicken Sie auf diesen Link: Anmeldeformular Sie werden auf eine externe Seite umgeleitet. Eine Anmeldung bei Google ist nicht erforderlich!

Alternativ können Sie uns eine Email mit allen Anmeldedaten an partizipation@pokubi-sachsen.de senden.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Ort

Bautzen (der genaue Ort wird mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt)

Zeit

16.12.2022, 11–16 Uhr

Anmeldung

Bis 5.12.22
Per Anmeldeformular auf dieser Seite

Kosten

30 € - für Mitarbeiter*innen von Institutionen
5 € - für Ehrenamtliche

Ein Angebot aus dem Themenbereich

Rassismuskritische Organisationsentwicklung

Ein Angebot des Projekts

Diversität in Institutionen der Migrationsgesellschaft