Landesarbeitsgemeinschaft
politisch-kulturelle Bildung
Sachsen e.V.
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Projekt

Diversität in Institutionen der Migrationsgesellschaft

Institutionelle Veränderungen begleiten

Mit diesem Projekt leisten wir einen Beitrag, die gesellschaftliche Partizipation von Men­schen, die nach Sachsen migriert sind bzw. hier nicht als Angehörige der Mehrheitsgesellschaft angesehen werden, zu unterstützen. Dies geschieht durch die Initiierung und Begleitung von institutionellen Öffnungsprozessen in kooperierenden Organisationen und Einrichtungen. Prozesse der Organisationsentwicklung werden durch Beratungs- und Schulungsangebote für die dort tätigen Fachkräfte auf der Basis diskriminie­rungssensibler, rassismuskritischer und migrationspädagogischer Ansätze flankiert. Gleichzeitig werden Fachaustausch und Fortbildungen zur Vernetzung und Professionalisierung der im Be­reich der migrationsgesellschaftlichen Öffnung tätigen Organisationen angeboten.

Was beinhaltet unser Projekt?

Im Projektzeitraum begleiten wir Organisationen bzw. Einrichtungen in Sachsen auf dem Wege der migrationsgesellschaftlichen Öffnung. Formate können sein

  • Systemische Prozessbegleitung

  • Fortbildungen

  • Hospitationen

  • Fachberatung und Praxissupport

  • Vernetzung und Fachaustausch

Teilprojekt im Landkreis Bautzen

Eine besondere Stellung innerhalb des Gesamtprojekts nimmt das Teilprojekt „Entwicklung partizipativer Strukturen und Förderung diversitätsorientierter Öffnung“ im Landkreis Bautzen ein, das zwei Schwerpunkte verfolgt.

Der erste Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung partizipativer Strukturen von und für Menschen mit Migrationsgeschichte im Landkreis Bautzen, um so eine Artikulierung, Bündelung und (Selbst-)Vertretung der Interessen dieser Menschen ermöglichen. Der Ansatz baut auf den im Projekt “Stärkung migrantischer Selbstorganisation und Empowerment-Strukturen im Landkreis Bautzen” entwickelten Strukturen auf und entwickelt diese weiter.

Der zweite Schwerpunkt nimmt im Landkreis Bautzen ansässige Institutionen, Organisationen und Einrichtungen in den Blick. Dabei geht es um die Frage, wie Prozesse der migrationsgesellschaftlichen, diversitätsorientierten Öffnung unter den strukturellen Bedingungen nicht-urbaner Räume realisiert werden können. Dazu werden Formate entwickelt, mit deren Hilfe sich interessierte Akteur*innen mit dem Ansatz vertraut machen und gleichzeitig darüber in den Austausch kommen können, wie dieser unter den spezifischen Bedingungen vor Ort umsetzbar ist.

Kosten

Der überwiegende Teil der für die Umsetzung des Projekts notwendigen finanziellen Mittel werden vom Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms 'Integrative Maßnahmen' bereitgestellt. Zur Sicherstellung der Gesamtfinanzierung ist die Bereitstellung von Drittmitteln seitens der kooperierenden Organisationen und Institutionen notwendig. Die Höhe richtet sich nach der geplanten Dauer und dem vereinbarten Umfang des jeweiligen Begleitprozesses.

Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit?

Das Projekt »Diversität in Institutionen der Migrationsgesellschaft« läuft bis zum 31.12.2023.
Wenn Sie sich auf den Weg der migrationsgesellschaftlichen Öffnung begeben möchten, sich bereits im Prozess befinden oder grundsätzlich Interesse an diesem Thema haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf! Gern erläutern wir Ihnen in einem Gespräch unseren Arbeitsansatz und klären Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

Kontakt:

partizipation@pokubi-sachsen.de
Tel.: 0351 850751-62